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Rasse

Ursprung und Entwicklung der Fleckviehzucht
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik eine breite Palette von verschiedenen Rinderrassen gehalten. Das früher vorherrschende mitteleuropäische Rotvieh versuchte man, besonders auf Gütern von Adel und Kirche, durch Import fremder Rassen, die überwiegend österreichischen Ursprungs waren, zu veredeln.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hatten sich unter den Importen immer mehr die schweizerischen Simmentaler durchgesetzt. Zur Jahrhundertwende waren schon abgeschlossene Gebiete der Fleckviehzucht rayonisiert, die später, nach dem Jahre 1920, zum Ausgangspunkt der Unifikation der tschechischen Fleckviehzucht geworden sind.
In den nachfolgenden Jahren wurde die Fleckviehpopulation überwiegend inter se, ohne wesentliche Importe, gezüchtet. Intensivere Importe aus Deutschland und Österreich fallen in die Zeit des II. Weltkrieges. Von 1945 bis 1989 wurden die gelegentlichen Importe fast ausschliesslich auf kleinere Spermamengen der Spitzenbullen beschränkt. Zu systematischen, züchterisch bedeutenden Spermaimporten kam es erst nach dem Jahre 1990. Jährlich wird eine beschränkte Spermamenge von 2 - 4 Spitzenbullen, hauptsächlich für die Position der Bullenväter (aus Frankreich auch für die Anpaarung der gesamten Montbéliarde Population), importiert. Einige bekannte Spitzenvereber der europäischen Fleckviehzucht sind zu Gründern der neuen Blutlinien in Tschechien geworden.
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Einkreuzung der Milchrassen
In der Nachkriegszeit nach 1945 war ein bedeutender Teil der Fleckviehpopulation noch auf die dreiseitige Nutzungsrichtung orientiert. Mehr als ein Drittel der Kühe diente auch als Zugkraft. Das hat auch den Typ und die Leistungsfähigkeit der Tiere wesentlich beeinflusst.
Solche Tiere konnten sich nicht genügend rasch an die konzentrierten Haltungsformen und neue Ansprüche anpassen. Deshalb wurde ein Ausweg in der Veredelungskreuzung, zuerst mit Ayrshire, später mit Red Holstein gesucht, mit dem Ziel, die Doppelnutzung zu erhalten und den Blutanteil der Milchrassen auf 25 - 37 % zu beschränken. Man muss zugeben, dass dies nicht vollkommen gelungen ist.
Seit den siebziger Jahre begann auch eine massive Verdrängungskreuzung mit schwarzbunten Bullen, die in einer relativ kurzen Zeit die Struktur der Rinderpopulation in Tschechien dramatisch verändert hat.